{"id":10027,"date":"2024-09-05T07:58:53","date_gmt":"2024-09-05T07:58:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gamelab.ch\/?p=10027"},"modified":"2024-09-05T07:58:53","modified_gmt":"2024-09-05T07:58:53","slug":"richard-m-holmes-und-die-hochpreisinsel-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gamelab.ch\/?p=10027","title":{"rendered":"Richard M. Holmes und die Hochpreisinsel Schweiz"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Black Legend \u2013 ein schweizerisch-britischer Verleger f\u00fcr Computerspiele<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Von Beat Suter<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Der Video Game Publisher Black Legend wurde 1992 in der Schweiz von Richard M. Holmes gegr\u00fcndet. Holmes lebte in Uster, war hier aufgewachsen und hatte gerade die KZO Wetzikon abgeschlossen. Der 20j\u00e4hrige Jungunternehmer wollte Spiele f\u00fcr Amiga Computer produzieren und auf den Markt bringen. Er sah sich in der Schweiz nach Mitstreitern um, fand aber bald gute Kontakte in England und wanderte schliesslich aus, um in den folgenden Jahren mit Black Legend f\u00fcr die Vertriebsgesellschaft Kompart einige gut laufende Spiele f\u00fcr Amiga und PC zu produzieren.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Richard M. Holmes wuchs in der Schweiz \u2013 im Z\u00fcrcher Oberland \u2013 auf, hielt aber auch die britische Staatsb\u00fcrgerschaft von seinem Vater. Er war gut in Mathematik und begann bereits als Teenager mit dem Programmieren und Konzeptionieren von Games. Nach dem Ende der Kantonsschule Z\u00fcrcher Oberland (KZO) in Wetzikon hatte er eine Zeit lang in der Demoscene mitgemacht und kam so mit der Entwicklung von Videogames in Ber\u00fchrung. Er gr\u00fcndete 1992 in Uster die Firma <em>Black Legend<\/em>, die Spiele herausbringen sollte. Holmes war davon \u00fcberzeugt, dass es gen\u00fcgend Entwickler mit ansprechenden Konzepten gab, mit denen er Spiele produzieren konnte. Es sollten nicht nur seinen eigenen Spiele sein. Er konzentrierte sich auf den Amiga Computer, der damals auf seinen H\u00f6hepunkt hinsteuerte. Seine Kontakte in der Demoscene versuchte er zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Start in der Schweiz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Er k\u00f6nne sich nicht mehr genau erinnern, sagt er in einem Gespr\u00e4ch 2024<a id=\"_ftnref1\" href=\"#_ftn1\">[1]<\/a>, aber er w\u00e4re damals mit Aargauer Developern in Kontakt gewesen, die ein Rollenspiel gemacht h\u00e4tten. Nach Nachfragen wird klar, dass er die Leute von <em>Nightmare Productions<\/em><a id=\"_ftnref2\" href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> aus der Umgebung von Aarau\/Unterentfelden meint: Michael Wyler, Kjell Droz, Olivier Schraner, Stefan Degen, Daniel Chour, Kari Stadler und Berny Meyer. Sie hatten das Amiga Spiel <em>Antares \u2013 der Griff nach den Sternen<\/em> designt, das 1990 in Modula 2 (!) programmiert wurde und 1991 beim deutschen Vertrieb von <em>Bomico Entertainment Software<\/em> herauskam. Antares ist ein klassisches Rollenspiel in der Art von <em>Bard&#8217;s Tale<\/em>, das in einem Science-Fiction-Szenario spielt. Weltraumforscher sind im Jahre 2280 im Antares System verschollen. Ein Suchtrupp wird angegriffen und muss auf dem Planeten Kyrion landen und mehr \u00fcber die Geschehnisse herausfinden. Holmes wollte mit der Crew von <em>Nightmare Productions<\/em> ein weiteres Rollenspiel herausbringen, das ebenfalls bereits in Planung war. Er kann sich selbst nicht mehr an den Namen erinnern. Der Sound Designer von damals, Berny Meyer hingegen erinnert sich noch an das unvollendete Projekt, das wie <em>Antares<\/em> ebenfalls bei <em>Bomico<\/em> h\u00e4tte erscheinen sollen. Der Prototyp von 1991 hiess \u201e<em>Trumble<\/em>\u201c. Berny Meyer sagt dazu 2022: &#8222;Doch wir hatten noch ein weiteres Projekt &#8222;Trumble&#8220; gestartet, aber wegen dem <em>Bomico<\/em> Vertragsfrust (80 Cent oder so pro verkauftes Exemplar) wurde dann nix mehr daraus.\u201c<a id=\"_ftnref3\" href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> Das Projekt wurde aufgegeben.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Black Legend findet Entwickler in Osteuropa<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><style>@font-face {font-family:\"Cambria Math\"; panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; mso-font-charset:0; mso-generic-font-family:roman; mso-font-pitch:variable; mso-font-signature:-536870145 1107305727 0 0 415 0;}@font-face {font-family:Aptos; panose-1:2 11 0 4 2 2 2 2 2 4; mso-font-charset:0; mso-generic-font-family:swiss; mso-font-pitch:variable; mso-font-signature:536871559 3 0 0 415 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal {mso-style-unhide:no; mso-style-qformat:yes; mso-style-parent:\"\"; margin:0cm; mso-pagination:widow-orphan; font-size:12.0pt; font-family:\"Aptos\",sans-serif; mso-ascii-font-family:Aptos; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-fareast-font-family:Aptos; mso-fareast-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Aptos; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:\"Times New Roman\"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-font-kerning:1.0pt; mso-ligatures:standardcontextual; mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault {mso-style-type:export-only; mso-default-props:yes; font-family:\"Aptos\",sans-serif; mso-ascii-font-family:Aptos; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-fareast-font-family:Aptos; mso-fareast-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Aptos; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:\"Times New Roman\"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 {page:WordSection1;}Black Legend<\/style><em>Black Legend<\/em> (Abb. 1) war ein Nachz\u00fcgler in der Amiga Szene und trat erstmals in den Jahren 1992 und 1993 in Erscheinung. Der PC hatte damals schon einen betr\u00e4chtlichen Teil des Marktes \u00fcbernommen. Trotzdem war Amiga quasi auf dem H\u00f6hepunkt der Spieleproduktion angelangt. Bis Weihnachten 1993 kamen vier Spiele auf den Markt. Holmes hatte sich in den osteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern umgesehen, die seit kurzem nicht mehr unter sowjetischer Kontrolle waren. Und er war f\u00fcndig geworden in Kroatien, Ungarn und Estland. Dort gab es eine aufkeimende und unerschlossene Szene f\u00fcr Computer wie den Amiga mit einer bl\u00fchenden Demoszene und viel Potenzial. Das Arbeitsklima war nicht so hektisch. Viele der Entwickler, die dann f\u00fcr <i>Black Legend<\/i> arbeiteten, haben das in Teilzeit oder als Freelancer gemacht. Sie sind in ihrer Heimat geblieben, wo die Kosten f\u00fcr Arbeit und Lebensunterhalt viel niedriger waren als in der Schweiz oder in London.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"771\" height=\"346\" src=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/1_logo_bl-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-10029\" srcset=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/1_logo_bl-1.png 771w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/1_logo_bl-1-300x135.png 300w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/1_logo_bl-1-768x345.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 771px) 100vw, 771px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abb. 1: Logo von Black Legend aus den Jahren 1993 \u2013 1996. Source: mobygames<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Eines der ersten erfolgreichen Spiele von <em>Black Legend<\/em> war eine Kooperation mit dem ungarischen Studio <em>I\/O Product<\/em>. Das Spiel erhielt den komischen Namen <em>Fatman: The Caped Consumer <\/em>(1993) (Abb. 3) und war ein \u2018Euro-Platformer\u2019, ein Standard \u2018Collect-em-up Platformer\u2019, indem die Spieler einen originellen Superhelden spielen: Fatman. Das ist der Deckname f\u00fcr Roy Fat, einen sanftm\u00fctigen Erfinder, der sein Essen liebt. Die meisten seiner Erfindungen drehen sich ums Essen und seinen Magen. Seine vielleicht erstaunlichste Erfindung ist ein Food-Duplikator, der eine Kopie von jedem Lebensmittel anfertigen kann. Diese Erfindung machte Roy Fat\u2019s Restaurant in der ganzen Welt ber\u00fchmt. Sobald er sich in sein Superhelden Kost\u00fcm zw\u00e4ngt, nennt man ihn Fatman, den Schrecken aller Schlankheitsfarmen (Abb. 2). \u00dcberzeugen konnte vor allem die Musik. Das Gameplay war in Ordnung bis spassig, und das Ganze war sehr humorvoll umgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/2_fatman_csreen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10030\" width=\"669\" height=\"418\" srcset=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/2_fatman_csreen.jpg 640w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/2_fatman_csreen-300x188.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 669px) 100vw, 669px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abb. 2: Fatman, the Caped Comsumer (1993), der Titel Screen des humoristischen Plattformers. Source: mobygames<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/3_fatman_box-Kopie-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10031\" srcset=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/3_fatman_box-Kopie-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/3_fatman_box-Kopie-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/3_fatman_box-Kopie-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/3_fatman_box-Kopie.jpg 1512w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abb.3: Die Game Box von Fatman, the Caped Consumer (1993) mit einem einfachen Graffiti Schriftzug Source: Suter<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Mit <em>Moscow Nights<\/em> (1993) brachte Black Legend eine Kompilation von 20 russischen Puzzle-Spielen von unterschiedlichen russischen Entwicklern auf MS-DOS heraus. Sie kam bei den Kritikern nicht so gut an, die Verkaufszahlen hielten sich in Grenzen. Sie enthielt aber zumindest auch das Spiel <em>Drop-Drop <\/em>(Abb. 4<em>)<\/em>, die Originalversion eines Spiels, das sp\u00e4ter an <em>Data East<\/em> lizenziert wurde und dort zum All-Time Klassik-Puzzler <em>Magical Drop<\/em> mutierte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"702\" height=\"392\" src=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/4_DROP_drop_92.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-10032\" srcset=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/4_DROP_drop_92.png 702w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/4_DROP_drop_92-300x168.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 702px) 100vw, 702px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abb. 4: In Drop Drop muss man f\u00fcnf Symbole \u00fcbereinanderstapeln, damit sich eine Reihe aufl\u00f6st. Drop Drop war eines der 20 Puzzlespiele auf Moscow Nights (1993). Source: PC Player<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Eine weitere Kompilation war ebenfalls nicht wirklich erfolgreich. <em>Hungary for Fun<\/em> (1993) war eine Zusammenstellung von drei Puzzle-Spielen aus Ungarn: Logic, Zarcan und Kid Pool. Logic ist ein Spiel mit Chips wie in Vier gewinnt, das auf mehreren Ebenen gespielt wird. In Zarcan muss man Atome miteinander verbinden und in Kid Pool darf man Billard spielen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Black Legend<\/em> hatte sich auch an einem 3D-Shooter versucht, den das norwegische Studio <em>Offence Software<\/em> designt hatte. <em>Hyperion<\/em> (1993) wurde von den Kritikern entweder f\u00fcr eine <em>Virus<\/em> Nachahmung oder einen <em>Zarch<\/em> Klon gehalten, allerdings ein gut spielbarer. Die Spieler d\u00fcrfen als Piloten 10 Missionen in einer Vektorgrafik Planetenwelt (Abb. 5) voller Feinden erf\u00fcllen, schwierig sind sie allemal.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"711\" src=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/5_HYPERION-1024x711.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-10033\" srcset=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/5_HYPERION-1024x711.png 1024w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/5_HYPERION-300x208.png 300w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/5_HYPERION-768x533.png 768w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/5_HYPERION.png 1489w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abb. 5: Hyperion (1993), ein 3D Vektorgrafik Shooter mit einer schwierigen Steuerung. Source: Youtube, screenshot Suter<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Ein weiteres Black Legend Puzzle-Spiel war <em>Statix <\/em>(1994) vom deutschen Studio <em>7th-Sign<\/em>. Es ist zwar ein weiteres Spiel, indem 3 Objekte verbunden werden m\u00fcssen, jedoch ein recht originelles. Die Bl\u00f6cke m\u00fcssen n\u00e4mlich auch eine Schaukel ausbalancieren w\u00e4hrend ihrer Einordnung (Abb.6). Dabei wird das alte Tetris-Konzept mit einer einfachen Balanciermechanik gepaart, die das Spiel herausfordernd und interessant macht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"561\" src=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/6_statix-1024x561.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-10034\" srcset=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/6_statix-1024x561.png 1024w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/6_statix-300x164.png 300w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/6_statix-768x421.png 768w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/6_statix-1536x841.png 1536w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/6_statix.png 1912w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abb. 6: Statix (1994) vereint ein altes Tetris-Konzept mit einer Wippe, die ausbalanciert werden muss, wenn man die Gesteinsformationen einordnet. Source: Youtube, screenshot Suter<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Weiter brachte <em>Black Legend<\/em> auch einen Dungeon Crawler RPG heraus. <em>Crystal Dragon<\/em> (1994) wurde vom britischen Studio <em>Magnetic Fields<\/em> entwickelt und war ein visuell gelungenes und ziemlich schwieriges Spiel (Abb.7). Die Kritiker allerdings waren nicht so \u00fcberzeugt und gaben gute Wertungen f\u00fcrs Gameplay, aber mittelm\u00e4ssige Bewertungen f\u00fcr Grafik und Sound ab.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/7_Crystal_dragon-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10036\" srcset=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/7_Crystal_dragon-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/7_Crystal_dragon-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/7_Crystal_dragon-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/7_Crystal_dragon-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/7_Crystal_dragon-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abb. 7: Crystal Drgon (1994) war ein in Grossbritannien beliebtes Dungeon Crawler RPG. Source: Suter<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Bereits 1993 brachte Holmes mit<em> Black Legend<\/em> und<em> Kompart<\/em> die beiden C64-Spiele <em>Summer Camp<\/em> und <em>Winter Camp<\/em> von <em>Thalamus<\/em> f\u00fcr den Amiga auf den Markt. F\u00fcr die Konversionen zust\u00e4ndig waren <em>Lodestone Designs for Creative Materials<\/em> (Pete Petriv und David Lowe) und <em>Softeyes<\/em> (Peter Opdam). Design und Verpackung hatte der in London sesshafte Schweizer Grafikk\u00fcnstler Oliver Frey bereits f\u00fcr die C64er Version in seinem Comicstil gestaltet. F\u00fcr die Amiga Version wurden seine Grafiken mit der sportlichen Maus Maximus ebenfalls f\u00fcrs Cover verwendet \u2013 dies mit einem Zusatzrahmen f\u00fcr <em>Black Legend<\/em>. Die Kritiken f\u00fcr die M\u00e4use Olympiade waren nicht gerade erbauend, doch immerhin erhielt das <em>Winter Camp<\/em> (1993) gute Bewertungen f\u00fcr ein spassiges und humorvolles Gameplay, indem der heldenhaften Maus Maximus st\u00e4ndig Eisb\u00e4ren, Pinguine und Touristen in den Weg kommen (Abb.8).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"674\" height=\"800\" src=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/8_Winter_Camp.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10037\" srcset=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/8_Winter_Camp.jpg 674w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/8_Winter_Camp-253x300.jpg 253w\" sizes=\"auto, (max-width: 674px) 100vw, 674px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abb. 8: Die Amiga Version von Winter Camp (1993). Die Box kommt mit einem Rahmen von Black Legend und verwendet die urspr\u00fcngliche Illustration der C64 Version von Oliver Frey. Source: mobygames.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Erfolg mit Fussballspielen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Der eigentliche Erfolg f\u00fcr Holmes Game Verlag <em>Black Legend<\/em> kam mit dem Fussballspiel <em>Football Glory<\/em>, das er noch in der Schweiz konzipiert hatte und schliesslich mit dem kroatischen Studio von <em>Croteam<\/em> 1994 umsetzen und auf den Markt bringen konnte. &nbsp;Kurz zuvor hatte <em>Black Legend<\/em> bereits mit <em>Tactical Manager<\/em> (1994) ein Fussball Management Spiel in England auf den Markt gebracht, in dem man die Leitung eines Teams der h\u00f6chsten zwei englischen Spielklassen \u00fcbernehmen konnte und die Kontrolle \u00fcber Transfers, Taktiken und Trainingspl\u00e4ne hatte. Das Spiel liess sich mit bis zu 40 Leuten als rundenbasierter Multiplayer spielen. Der Erfolg dieses Spieles machte weitere Folgen m\u00f6glich, f\u00fcnf insgesamt. Dazu gab es auch eine erfolgreiche deutsche Version mit dem Titel <em>Der Trainer<\/em> (1994), die von <em>Leisuresoft<\/em> mit dem Logo von <em>Black Legend<\/em> vertrieben wurde (Abb.9).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/9_Der_Trainer-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10038\" srcset=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/9_Der_Trainer-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/9_Der_Trainer-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/9_Der_Trainer-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/9_Der_Trainer-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/9_Der_Trainer-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abb. 9: Die deutsche Version von Tactical Manager (1994) hiess Der Tainer (1994) und war auch in Deutschland ein erfolgreiches Fussball Management Spiel. Source: Suter<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Aber <em>Football Glory<\/em> (1994) und seine deutsche Version <em>Fussball Total<\/em> (1994) (Abb.11) waren noch etwas erfolgreicher. Hier konnte man tats\u00e4chlich mit einem Team Aktionen auf dem Fussballplatz vornehmen: den Gegner takeln, den Ball f\u00fchren, P\u00e4sse spielen, dribbeln und aus allen Lagen schiessen. Das Gameplay machte grossen Spass, weil ungewohnte Szenen m\u00f6glich waren und jeweils ungew\u00f6hnlich viele Tore erzielt wurden. (Abb.10)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"819\" src=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/10_football_glory_spiel-1024x819.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-10039\" srcset=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/10_football_glory_spiel-1024x819.png 1024w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/10_football_glory_spiel-300x240.png 300w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/10_football_glory_spiel-768x614.png 768w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/10_football_glory_spiel.png 1341w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abb. 10: Mitten im Spiel in Football Glory (1994): kleine wuselnde Pixel-Figuren, aber viel Spass durch ungew\u00f6hnliche Bewegungen, Spielz\u00fcge und unerwartete Events. Source: youtube<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/11_Fussball-Total_box-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10040\" srcset=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/11_Fussball-Total_box-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/11_Fussball-Total_box-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/11_Fussball-Total_box-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/11_Fussball-Total_box-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/11_Fussball-Total_box-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abb. 11: Fussball Total (1994) war die deutsche Version des sehr erfolgreichen Spiels Football Glory (1994), das Richard Holmes mit Croteam aus Kroatien erarbeitet hatte. Source: Suter<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Umsetzung seines Konzepts fand Holmes das erw\u00e4hnte kroatische Studio von <em>Croteam<\/em><a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> in der Vorstadt Utrina in Zagreb. Roman Ribaric, Davor Hunski, Dean Sekulic und Davor Perovic waren alle in die gleiche Schule gegangen; sie waren aktiv in der Demoscene und konnten coden. Sie hatten schon verschiedene non-kommerzielle Spiele gemacht f\u00fcr den ZX Spectrum und den Amiga \u2013 und das vor allem zum eigenen Spass. Nachdem <em>Black Legend<\/em> mit <em>Croteam<\/em> Kontakt aufnahm, verdoppelte sich die Gr\u00f6sse des Teams. Allen Ladavac, Tomislav Pongrac, Admir Elezovic und Marko Sekulic schlossen sich dem <em>Croteam<\/em> an (Abb.12). Die Zusammenarbeit mit <em>Black Legend <\/em>war ein Katalysator f\u00fcr die kroatische Szene. Es formten sich weitere kroatische Studios, und einige davon arbeiteten dann ebenfalls f\u00fcr <em>Black Legend<\/em>. Und die Entwickler von <em>Croteam<\/em> selbst designten dann auch einige weitere Spiele f\u00fcr <em>Black Legend <\/em>wie <em>Embryo<\/em> (1994) <em>und Spherical Worlds<\/em> (1996).<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/12_football-glory-dos-title-screen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10042\" width=\"478\" height=\"359\" srcset=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/12_football-glory-dos-title-screen.jpg 320w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/12_football-glory-dos-title-screen-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 478px) 100vw, 478px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abb. 12: Der Auftrag f\u00fcr Football Glory ging an Entwickler aus Kroatien. Black Legend initialisierte damit eine kroatische Videogame Geschichte. Hier der DOS-Titelscreen. Source: mobygames<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Richard M. Holmes war damals \u00fcberall in Osteuropa auf der Suche nach jungen Talenten. Das hatte sich herumgesprochen. Er sagt: \u201cDas hat gut funktioniert. Du hattest eine Kombination von Leuten, die sehr gute Computerkenntnisse und Talent hatten, weil sie l\u00e4nger auf \u00e4lteren Systemen gearbeitet hatten und dementsprechend ihre Bits und Bytes nicht \u00fcberall verschwendet haben.\u201d (Suter 2024) Und weiter: \u201cWir haben versucht, etwas enger mit ihnen zusammen zu arbeiten, so dass sie nicht einfach Spiele kopierten, sondern eigene Designs fanden. Und so kam es zu guten Spielen. Ich hatte dann drei Nummer 1 Hits in UK<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a>, und das hat dann auch mittels Lizenzen im deutschsprachigen Raum geklappt \u2013 und \u00fcberall halt.\u201c (ibid.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Tactic Manager<\/em> kam im Juli 1994, <em>Football Glory<\/em> im November 1994 auf den Markt. Aber das Ende von Commodore zeichnete sich bereits ab. Es war auch eine schwierige Zeit mit verschiedenen Maschinenmodellen und Speichermedien. Holmes sagt dazu:&nbsp; \u201dEs waren die letzten Jahre des Amigas. Es kam der 1200er raus, wir haben dann bei den Commodore-Bundles mitgemacht f\u00fcr den 1200er. Wir waren beim letzten Bundle noch dabei \u2013 und dann ging es bachab mit Commodore. Und wir mussten auf den PC umsatteln. Das Problem war in Grossbritannien auch, dass Virgin in die Branche einstieg und mit <em>The 7th Guest<\/em> (1993) ein Grossprojekt f\u00fcr den PC mit \u00fcber 100 beteiligten Leuten produziert hatte. Es hat supergeil ausgesehen, aber du hast mehr Spielspass, wenn du einfach mit einem Stein spielst. Es hatte aber so geil ausgesehen und meine Gesch\u00e4ftspartner, die zehn Jahre \u00e4lter waren als ich, haben gesagt, wir k\u00f6nnen da nicht mithalten \u2013 und bis 1996 haben sie dann die Firma [<em>Black Legend<\/em>] ausgenommen. So war es damals. Und ich, der 22j\u00e4hrige, hatte das nicht gemerkt. Und als n\u00e4chstes ging die Bude pleite.\u201d (ibid.) Dabei war zu jener Zeit <em>Domark\/Eidos<\/em> <em>Interactive<\/em> an der \u00dcbernahme von <em>Black Legend<\/em> interessiert gewesen. <em>Eidos<\/em> war bereits an der B\u00f6rse kotiert. \u201cUnd ich war perplex [\u00fcber das unerwartete Ende] und dachte mir, jetzt muss ich doch wieder in die Schweiz, um zu studieren. Dann sagte aber meine Partnerin zu mir: wie war das mit Eidos? Sie waren doch sehr interessiert. Ruf sie doch am besten mal an. Dann rief ich den Ian Livingstone<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a> an. Er fragte: wie geht es dir? Ich sagte: nicht so gut, am Montag gehen wir pleite! Und er sagte: Dann kommst du am Dienstag zu uns. Und dann war ich der European Product Manager bei <em>Eidos Interactive<\/em>, ein Jahr lang und habe in der Zeit einige Spiele eingebracht.\u201d (ibid.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Hochpreisinsel Schweiz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Bis dahin war Holmes aber bereits vollst\u00e4ndig integriert in die britische Game-Industrie. Die Schweiz war Vergangenheit. Es war ihm nicht m\u00f6glich gewesen, sich als Publisher zu etablieren trotz Kontakten. Er sagt: \u201cDas Problem damals in der Schweiz waren die Kosten: die sehr hohen Kosten und L\u00f6hne in der Schweiz. Und die jungen Programmierer dachten jeweils auch, f\u00fcr so wenig Geld arbeite ich nicht, dann kann ich auch gleich im Migros arbeiten gehen.\u201d Es konnte sich weder f\u00fcr den Entwickler noch f\u00fcr den Publisher rentieren. \u201cAls Publisher kam es drauf an, f\u00fcr wieviel du ein Spiel eingekauft hast. F\u00fcr ein Spiel, das im Laden 25\u00a3 kostete, bekamen wir 12\u00a3 oder 10\u00a3. Oder sp\u00e4ter noch weniger. Und davon musstest du alle Produktionskosten abziehen: Cartridges, CDs, Boxen, alles. Du konntest dann nicht 40&#8217;000 oder 50&#8217;000 auszahlen. Und in der Schweiz konntest du f\u00fcr die gleiche Summe kein Spiel zusammenstellen. Das war nicht m\u00f6glich. Das war das Problem. Die Hochpreisinsel. Und einen Binnenmarkt f\u00fcr die Spiele hatte es in der Schweiz auch nicht.\u201d (ibid.) Es seien auch nicht viele Spiele an den Verkaufsorten vorhanden gewesen. \u201cDu hattest etwa f\u00fcnf Amiga Spiele zur Auswahl im Manor. Meist hast du deine Spiele per Mail-Order bestellt und sp\u00e4ter dann online. Es hat sich aber auch keine \u2018Sau\u2019 daf\u00fcr interessiert, woher diese Spiele kamen. Der Manor hatte auch keine Schweizer Produkte im kleinen Sortiment. Dort wusste auch niemand etwas von Schweizer Spielen. Es hat\u2019s kein Laden ausgestellt oder verkauft.\u201d (ibid.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die Spiele von <em>Black Legend<\/em> betrachtete Holmes nicht unbedingt als Schweizer Spiele. Den Gedanken hatte er sich nicht gemacht. Er sagt weiter: \u201cWir haben zuerst alles in der Schweiz angefangen, aber dann woanders weiter gemacht. Am oder kurz nach dem 1. August 1993 bin ich ausgewandert. Die Spiele waren teils zuvor schon in Produktion und zum Teil war zumindest schon das Game Design daf\u00fcr entworfen. Das Spiel <em>Football Glory<\/em><a href=\"#_ftn7\">[7]<\/a> hatte ich zum Beispiel schon geschrieben, bevor ich \u00fcberhaupt mit dem Entwickeln begonnen hatte.\u201d (ibid.) <em>Football Glory<\/em> (1994) ist eines der drei Spiele von <em>Black Legend<\/em>, die es in den Bestseller Listen in Grossbritannien bis ganz nach oben schafften. Das Spiel hatte sich wohl gegen 100\u2019000-mal verkauft. Retrogamer scheinen bis heute Gefallen daran zu finden, so hat einer von ihnen, Kim Justice, noch vor kurzem eine enthusiastische Review auf Youtube gestellt, in der er auch die Vorgeschichte von Holmes und <em>Black Legend<\/em> sowie dem Entwickler Team aus Kroatien aufgearbeitet hat.<a href=\"#_ftn8\">[8]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Das grosse Dilemma in der Schweiz seien immer schon Lohnkosten und Lebenshaltungskosten gewesen. Die Aargauer Developer von <em>Nightmare Productions<\/em>, mit denen Holmes Anfang 1990er Jahre zusammenarbeiten wollte, w\u00e4ren schliesslich ebenfalls daran gescheitert. Sie h\u00e4tten noch an einem zweiten RPG gearbeitet, hatten aber keinen Publisher mit guten Konditionen gefunden und mussten schliesslich aufgeben. Man konnte die Produktionskosten in der Schweiz damals nicht bezahlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">\u201cWenn du bedenkst, was damals 1991, 1992 der Mindestlohn in der Schweiz gewesen ist, dann ist das immer noch h\u00f6her als der Mindestlohn in UK jetzt [heute]! 30 Jahre sp\u00e4ter! Das musst du dir mal vorstellen! [\u2026] Als Marketing-Leiter hatte ich mehr verdient als ich in England jetzt verdiene. Das hat sich nicht ver\u00e4ndert. Man merkt es heute einfach eher, weil man die Informationen dazu hat und online einfach schauen kann, was wo wieviel kostet. Wenn ein Programmierer 25 Franken auf die Stunde wollte, konnte man das einfach nicht bezahlen als garantierten Lohn. Das war das Problem f\u00fcr viele damals.\u201d (ibid.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Deshalb sei es in den 1990ern in der Hochpreisinsel Schweiz nicht einfach gewesen, Spiele zu produzieren, meinte Holmes. \u201cUnd ich war nicht der Einzige, der auswanderte.\u201d (ibid.) Er h\u00e4tte jeweils auch ein paar andere Schweizer an den Messen [zum Beispiel die ECTS] und Ausstellungen getroffen, darunter wohl auch Markus Grimmer von <em>LINEL,<\/em> und mit ihnen diskutiert und \u00fcber die Schweiz gesprochen. Es sei leider nie zu einem Deal mit <em>LINEL<\/em> gekommen. Er k\u00f6nnen sich aber nicht mehr erinnern, woran es gelegen habe. Wohl auch hier w\u00e4re die Kostenfrage ausschlaggebend gewesen, vermutet er.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Black Legend Spiele<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Eine Liste mit <em>Black Legend<\/em> Spielen, die von Holmes bereits in der Schweiz aufgegleist worden sind oder sonst einen Schweizer Bezug aufweisen, umfasst die folgenden dreizehn Spiele, die in den Jahren 1993 und 1994 herauskamen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Summer Camp<\/em> (1993), (P) Amiga, Lodestone Design for Creative Materials, Black Legend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Winter Camp<\/em> (1993), (P) Amiga, Softeyes, Black Legend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Moscow Nights<\/em> (1993), Kompilation, Black Legend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Hyperion<\/em> (1993), Offence Software, Black Legend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Hungary for Fun <\/em>(1993), Kompilation, Black Legend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Fatman, the Caped Consumer<\/em> (1993), I\/O Product, Black Legend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Mega Motion<\/em> (1994), Extended Design, Black Legend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Statix <\/em>(1994), 7th Sign, Black Legend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Crystal Dragon<\/em> (1994), Magnetic Fields, Black Legend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Exploration <\/em>(1994), DOS, Software 2000, Black Legend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Embryo<\/em> (1994), Beyond Arts, Black Legend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Tactic Manager<\/em> (1994), Talking Birds, Black Legend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Football Glory<\/em> (1994), Croteam, Black Legend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die beiden sehr erfolgreichen Fussballspiele wurden gleichzeitig auch als eigene Ausgaben auf Deutsch herausgegeben und von <em>Leisuresoft<\/em> im ganzen deutschen Sprachraum f\u00fcr Amiga und PC vertrieben:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Der Trainer<\/em> (1994), Talking Birds, Black Legend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Fussball Total<\/em> (1994), Croteam, Black Legend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Kurz nach der Gr\u00fcndung von <em>Black Legend <\/em>im Jahre 1992 hatte Holmes Steven Bailey von <em>Kompart <\/em>kennengelernt. <em>Kompart <\/em>war eine britische Vertriebsgesellschaft, die unter anderem mit <em>Domark<\/em> und <em>Activision<\/em> zusammengearbeitet hatte und gut funktionierende Vertriebskan\u00e4le in Nord- und Osteuropa aufgebaut hatte. Im August 1993 wurde <em>Black Legend<\/em> zu einem Teil von <em>Kompart<\/em>. Beide Unternehmen erhielten drei gemeinsame Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer: Holmes, Bailey und Duncan Lothwian, der Baileys Gesch\u00e4ftspartner war. Dies war auch der Zeitpunkt, als <em>Black Legend<\/em> offiziell von Uster nach St. Albans in England \u00fcbersiedelte. <em>Kompart<\/em> \u00fcbernahm nun den Vertrieb, das Marketing und die \u00d6ffentlichkeitsarbeit, sodass sich <em>Black Legend<\/em> von nun an auf die Akquise und das Produzieren der Spiele konzentrieren konnte.<a href=\"#_ftn9\">[9]<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"629\" height=\"800\" src=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/13_exploration-dos-front-cover.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10073\" srcset=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/13_exploration-dos-front-cover.jpg 629w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/13_exploration-dos-front-cover-236x300.jpg 236w\" sizes=\"auto, (max-width: 629px) 100vw, 629px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abb. 13: Voyages of Discovery (1994), UK-Version von Christoph Kolumbus (1994), einem Spiel von Software 2000, das Black Legend auf PC f\u00fcr den englischsprachigen Markt herausgab. Source: mobygames<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die ersten Spiele von <em>Black Legend<\/em> und <em>Kompart <\/em>erhielten gemischte Kritiken. <em>Fatman, the Caped Consumer <\/em>war ziemlich beliebt und verkaufte sich auch in verschiedenen L\u00e4ndern, <em>Moscow Nights<\/em> hingegen nicht. Der Erfolg kam mit den beiden Fussballspielen in der zweiten H\u00e4lfte des Jahres 1994. Danach kamen auch gr\u00f6ssere Kooperationen mit anderen Publishern zustande wie <em>Sid Meier\u2019s Civilization<\/em> f\u00fcr <em>Microprose<\/em> und <em>Christoph Kolumbus<\/em> bzw. <em>Exploration<\/em>, <em>Voyages of Discovery<\/em> (Abb.13) f\u00fcr <em>Software 2000<\/em>. 1994 zog <em>Black Legend<\/em> nach Welwyn und er\u00f6ffnete ein zweites B\u00fcro in Deutschland, in M\u00fclheim an der Ruhr mit ehemaligen Mitarbeitern von <em>Blue Byte<\/em>. <em>Black Legend<\/em> hatte zwar auch vorher schon das eine oder andere Spiel f\u00fcr PC produziert, aber sich vorwiegend auf Spiele f\u00fcr Amiga fokussiert. Doch nun war die Zeit der Amiga Systeme allm\u00e4hlich vorbei. Beide B\u00fcros wurden 1996 geschlossen, nachdem <em>Black Legend<\/em> pleite gegangen war. Und die Geschichte des Game Publishers <em>Black Legend<\/em> war damit abgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>IncaGold<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Nicht aber die Geschichte von Richard M. Holmes als Game Producer und Game Publisher. Mit <em>IncaGold<\/em><a href=\"#_ftn10\">[10]<\/a> (Abb. 14) hat Holmes am 09.03.1998 (GmbH) in Uster (Kanton Z\u00fcrich) und 1999 (plc)<a href=\"#_ftn11\">[11]<\/a> in England nochmals eine eigene Firma gegr\u00fcndet, deren Zweck es war, Games zu produzieren und auf den Markt zu bringen. Nachdem er bei Eidos Interactive als Product Manager weitere Erfahrung sammeln konnte, hat er in den Jahren 1999 und 2000 nochmals etwa zehn Spiele produziert, die f\u00fcr das CH-Ludens Projekt relevant sind. Er hat aber mit seiner Firma und einigen weiteren Firmen auch in den Jahren danach zahlreiche Spiele auf den Markt gebracht, die meisten davon f\u00fcr den PC (Windows), einige aber auch f\u00fcr Konsolen. Zu den Spielen mit einem IncaGold Schweiz Bezug geh\u00f6ren:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Midnight Racing<\/em> (1999), IncaGold Development, Brightstar Entertainment (Abb.15).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Traitors Gate<\/em> (1999), Daydream Software AB, IncaGold GmbH.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Rat Attack <\/em>(1999),Pure Entertainment Games, IncaGold GmbH.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Nelson Piquet\u2019s Grand Prix: Evolution<\/em> (2000), N-Side Software, IncaGold GmbH.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Missing on Lost Island<\/em> (2000), Riki Computer Games, IncaGold GmbH.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Supercross Kings<\/em> (2000), The Dawn Interactive, IncaGold GmbH.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"144\" height=\"171\" src=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/14_incagold-gmbh-Kopie.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10074\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abb. 14: Logo von IncaGold, das in den Jahren 1998 \u2013 2000 verwendet wurde. Source: mobygames<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/15_midnight_racing_box-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10075\" srcset=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/15_midnight_racing_box-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/15_midnight_racing_box-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/15_midnight_racing_box-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/15_midnight_racing_box-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/15_midnight_racing_box-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abb. 15: Midnight Racing (1999) von IncaGold und BrightsStar in einer CD-Box. Source: Suter<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Dazu geh\u00f6ren aber nach Aussage von Holmes auch einige Spiele, die er f\u00fcr den amerikanischen Markt produziert hatte, vorab mit dem Publisher <em>ValuSoft<\/em>, der teilweise auch Shovelware vertrieben hatte. Einige dieser Spiele kamen aber auch in Europa auf den Markt \u2013 und zwar mit den Labels von <em>IncaGold <\/em>und <em>BrightStar.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Turkey Hunt 3D<\/em> (1998), Fusion Digital Games ltd. and IncaGold ltd., ValuSoft Inc.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Deer Hunt 3D<\/em> (1998), Flair Software and IncaGold ltd., ValuSoft Inc.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Fishing USA<\/em> (1999), Flair Software and IncaGold ltd., ValuSoft Inc.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Jungle Legend <\/em>(1999) Flair Software and Fusion, IncaGold ltd.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Autobahn Total<\/em> (1999), IncaGold ltd., Brightstar Entertainment.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/16_Autobahn-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10076\" srcset=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/16_Autobahn-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/16_Autobahn-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/16_Autobahn-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/16_Autobahn-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/16_Autobahn-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abb. 16: In einer grossen Box steckt die CD-Jewel Box von Autobahn Total (1999) Source: Suter<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"> <style>@font-face {font-family:\"Cambria Math\"; panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; mso-font-charset:0; mso-generic-font-family:roman; mso-font-pitch:variable; mso-font-signature:-536870145 1107305727 0 0 415 0;}@font-face {font-family:Aptos; panose-1:2 11 0 4 2 2 2 2 2 4; mso-font-charset:0; mso-generic-font-family:swiss; mso-font-pitch:variable; mso-font-signature:536871559 3 0 0 415 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal {mso-style-unhide:no; mso-style-qformat:yes; mso-style-parent:\"\"; margin:0cm; mso-pagination:widow-orphan; font-size:12.0pt; font-family:\"Aptos\",sans-serif; mso-ascii-font-family:Aptos; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-fareast-font-family:Aptos; mso-fareast-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Aptos; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:\"Times New Roman\"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-font-kerning:1.0pt; mso-ligatures:standardcontextual; mso-fareast-language:EN-US;}.MsoChpDefault {mso-style-type:export-only; mso-default-props:yes; font-family:\"Aptos\",sans-serif; mso-ascii-font-family:Aptos; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-fareast-font-family:Aptos; mso-fareast-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Aptos; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:\"Times New Roman\"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}div.WordSection1 {page:WordSection1;}<\/style><span style=\"color:black\">Das Rennspiel <i>Autobahn Total<\/i> (Abb.16) hiess in den USA genauso und wurde etwas sp\u00e4ter unter demselben Titel auch auf dem deutschsprachigen Markt vertrieben. Vorbild war die deutsche Autobahn ohne Geschwindigkeitsbegrenzung. Hier konnte man rasen ohne Konsequenzen gew\u00e4rtigen zu m\u00fcssen. Das Spiel wurde auf der Box auch so angepriesen: \u201c<\/span><span lang=\"DE\" style=\"color:black;mso-ansi-language:DE\">Wollten Sie nicht schon immer mal auf der Autobahn so richtig zeigen, was in ihnen steckt, ohne dabei auf l\u00e4stige Geschwindigkeitsbegrenzungen achten zu m\u00fcssen? Endlich k\u00f6nnen Sie&#8217;s. Mit Autobahn Total haben Sie die M\u00f6glichkeit hemmungslos \u00fcber Deutschlands Autobahnen zu rasen, ganz egal welcher Verkehr gerade herrscht. Die anderen Fahrer werden nur noch einen Wunsch haben, wenn Sie sehen wie Sie fahren: Mit heiler Haut wieder nach Hause zu kommen.\u201c<\/span><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Die beiden Jagdspiele <em>Turkey Hunt 3D<\/em> <em>und Deer Hunt 3D<\/em> (Abb.17) kamen 1998 nur in den USA auf den Markt. Sie weisen die gleiche Struktur auf. Die Spieler w\u00e4hlen ein Gewehr, ihre Bekleidung und einen Ort, an dem sie dann in der First-Person Perspektive in der Natur auf die Jagd gehen k\u00f6nnen. Die Spieler k\u00f6nnen sich 360 Grad drehen und in alle Richtungen bewegen. Umgebungsger\u00e4usche werden als Gameplay Element genutzt. Hat man den Truthahn oder Hirsch geschossen, kann man sich die Troph\u00e4en in der Jagdh\u00fctte an die Wand h\u00e4ngen.<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"color:black\"><\/span><span style=\"color:black\"><\/span><\/p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"572\" src=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/17_DEER_Hunt3D_-1024x572.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-10077\" srcset=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/17_DEER_Hunt3D_-1024x572.png 1024w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/17_DEER_Hunt3D_-300x168.png 300w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/17_DEER_Hunt3D_-768x429.png 768w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/17_DEER_Hunt3D_-1536x858.png 1536w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/17_DEER_Hunt3D_.png 1914w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abb. 17: Nach langem Warten und Pirschen ist der Hirsch im Fadenkreuz. Deer Hunt 3D (1998) wurde von ValuSoft nur in den USA vertrieben. Source: Youtube, screenshot Suter<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Das Spiel <em>Fishing USA<\/em> (1999) funktioniert \u00e4hnlich. Hier kann man an drei verschiedenen Orten in den USA auf Fischfang gehen. Die R\u00fcckseite des Covers bewirbt das Spiel als die realistischste Erfahrung des Fischens, die man ausserhalb eines Bootes haben k\u00f6nne: \u201cAdd a secret weapon to your tackle box with <em>Fishing USA<\/em>. Designed to provide the most realistic fishing experience you can have without having to get in a boat.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Auch<em> Jungle Legend<\/em> (1999) ist ein 3D-First-Person-Spiel, und zwar ein Actionspiel, das im Dschungel angesiedelt ist. Eine seltsame Krankheit breitet sich im Dschungel aus, t\u00f6tet die Flora und macht die Fauna wahnsinnig. Im Adventure m\u00fcssen die Spieler als Dschungelbewohner herausfinden, was vor sich geht, vier magische Steine finden und das Gleichgewicht im Land wiederherstellen. Das Jagdelement darf dabei nicht fehlen. Mit einfachen Waffen muss man sich gegen die Angriffe der verr\u00fcckten Tiere wehren. Das Spiel kam in einer Version f\u00fcr die USA (Abb.18) sowie einer f\u00fcr Deutschland mit einem anderen Cover heraus. Die Kritiken waren leider nicht gut.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/18_jungle_legend-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10078\" srcset=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/18_jungle_legend-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/18_jungle_legend-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/18_jungle_legend-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/18_jungle_legend-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/18_jungle_legend-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abb. 18: <em>Jungle Legend<\/em> (1999), ein 3D Action Adventure Spiel f\u00fcr den Dschungel Rambo. Hier die amerikanische Version in einer Plastik-Klappbox mit \u00dcberstreif-Karton-Cover. Source: Suter<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>IncaGold<\/em> bestand aus den beiden Firmen gleichen Namens in Z\u00fcrich und auf der Isle of Man. Ihr Spielekatalog bestand zeitweise aus 1000 Titeln, die sie weltweit verkauften. Zeitweise hatten sie weitere B\u00fcros in Bratislava, Brasilien, Japan, Australien, Neuseeland und den USA. <em>Brightstar Entertainment Ltd. <\/em>war eine Schwestergesellschaft, die meist als Vertriebsgesellschaft f\u00fcr IncaGold fungierte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Holmes ist 2009 als CEO der Firma <em>IncaGold <\/em>zur\u00fcckgetreten und hat weitere Firmen gegr\u00fcndet mit <em>Play Sunshine<\/em> und <em>Lolly.<\/em> Die <em>IncaGold Limited<\/em> auf der Isle of Man wurde 2011 aufgel\u00f6st. Seit 2009 ist die \u00fcbrig gebliebene <em>IncaGold GmbH<\/em> in Uster noch eine \u2018Shell Company\u2019 die weiterhin im Besitz der Familie Holmes geblieben ist (cf. Fussnote 11).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Richard M. Holmes selbst (Abb.19) ist heute noch aktiv mit seinem Unternehmen Lolly. Bis heute hat er in seiner Karriere \u00fcber 400 Produkte weltweit herausgebracht und ist ein anerkannter Experte f\u00fcr Verkauf und Marketing von Videogames. Seine IncaGold plc war von 2005 bis 2009 an der B\u00f6rse in London kotiert. Er war Gr\u00fcnder von Stiki Digital, einem Silicon Valley Startup und hat mit Videogames und Social Media Apps Promotion betrieben f\u00fcr grosse Brands wie Nestl\u00e9, Kellog\u2019s und Yokohama. Von 2009 bis 2012 war er Gr\u00fcnder und Direktor des Computer und Video Games Entwicklungs- und Publishing Hauses Play Sunshine Ltd. in Grossbritannien und Bukarest, Rum\u00e4nien.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"369\" height=\"465\" src=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/19_Richard_Holmes.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-10079\" srcset=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/19_Richard_Holmes.png 369w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/19_Richard_Holmes-238x300.png 238w\" sizes=\"auto, (max-width: 369px) 100vw, 369px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Abb. 19: Richard M. Holmes in einem kurzen Promo-Video f\u00fcr Lolly Global Ltd. in 2024. Source: Website lolly, screenshot Suter<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Sein aktives Unternehmen <em>Lolly Global ltd<\/em><a href=\"#_ftn12\">[12]<\/a>. ist Nachfolger von Play Sunshine (2009-2013) und Leading Locally Ltd. (2013-2020). Das Unternehmen bietet Dienste f\u00fcr Brands an, die die Beziehung der Kunden und Kundinnen mit den Brands intensivieren sollen und darauf zielen, diese Beziehung nachhaltig bzw. langlebig zu machen. Dabei setzt Holmes vor allem Apps ein, welche die Brands in der n\u00e4heren Umgebung sichtbar machen und so erlauben, die Kundinnen und Kunden stetig mit neuen Informationen zu versorgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\">Seine Verbindungen zur Schweiz h\u00e4lt er weiterhin aufrecht. Er verbringt jeden Sommer mit seiner Familie in der Schweiz, arbeitet im Homeoffice und geniesst die Berge, und seine Eltern wohnen nach wie vor in Uster.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\">[1]<\/a> Suter, Beat (2024). Gespr\u00e4ch am Telefon mit Richard M. Holmes. 15. Juli 2024. (unpublished)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a> Im Gespr\u00e4ch konnten wir nicht abschliessend kl\u00e4ren, ob die Leute, die Antares gemacht hatten, mit Richard in Kontakt standen. Die Vermutung hat sich aber in einer E-Mail vom 30. Juli 2024 best\u00e4tigt. See: Mobygames, Moby ID 54642. Antares. <a href=\"https:\/\/www.mobygames.com\/game\/54542\/antares\/\">https:\/\/www.mobygames.com\/game\/54542\/antares\/<\/a>, (22.07.2024).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a id=\"_ftn3\" href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Bauer, Ren\u00e9 (2022). Zitat aus Tweet von Berny Meyer, <a href=\"https:\/\/vintagecomputing.ch\/index.php?browseid=4228\">https:\/\/vintagecomputing.ch\/index.php?browseid=4228<\/a>, (31.07.2024).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-admin\/post.php?post=10027&amp;action=edit#_ftnref1\">[<\/a><a href=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-admin\/post.php?post=10027&amp;action=edit#_ftnref4\">4<\/a><a href=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-admin\/post.php?post=10027&amp;action=edit#_ftnref1\">]<\/a> Mobygames, Moby ID: 1732. Croteam. <a href=\"https:\/\/www.mobygames.com\/company\/1732\/croteam\/\">https:\/\/www.mobygames.com\/company\/1732\/croteam\/<\/a>, (22.07.2024).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-admin\/post.php?post=10027&amp;action=edit#_ftnref5\">[5]<\/a> Black Legend fusionierte mit Kompart UK, Ltd. und der Umsatz stieg 1994\/95 auf 2,5 Millionen Pfund pro Jahr. Bei Kompart war Richard Entwicklungsleiter. Das Unternehmen ver\u00f6ffentlichte 1994 drei Nummer-1-Hits in den Charts (Football Glory, Tactical Manager und The Settlers). Siehe: Mobygames, Moby ID 86875. Richard M. Holmes. <a href=\"https:\/\/www.mobygames.com\/person\/86875\/richard-m-holmes\">https:\/\/www.mobygames.com\/person\/86875\/richard-m-holmes<\/a>\/, (22.07.2024).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-admin\/post.php?post=10027&amp;action=edit#_ftnref6\">[6]<\/a> Mobygames, Moby ID: 14597. Ian Livingstone. <a href=\"https:\/\/www.mobygames.com\/person\/14597\/ian-livingstone\/\">https:\/\/www.mobygames.com\/person\/14597\/ian-livingstone\/<\/a>, (22.07.2024).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> Mobygames, Moby ID: 2919. Football Glory. <a href=\"https:\/\/www.mobygames.com\/game\/2919\/football-glory\/\">https:\/\/www.mobygames.com\/game\/2919\/football-glory\/<\/a>, (22.07.2024).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> Justice, Kim (2024). FOOTBALL GLORY: The Sensible Soccer Challenger that Birthed Croteam. Youtube (22.06.2024), <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=n_TUnrIw-Yo\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=n_TUnrIw-Yo<\/a>, (19.07.2024).<\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-admin\/post.php?post=10027&amp;action=edit#_ftnref9\">[9]<\/a> Cf. Wikipedia, Black Legend (Unternehmen), <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Black_Legend_(Unternehmen)\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Black_Legend_(Unternehmen)<\/a>, (26.07.24).<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref10\">[10]<\/a> Auszug aus dem Handelsregister vom 01.08.2024: &nbsp;IncaGold GmbH hat den Sitz in Uster und ist aktiv. T\u00e4tig ist sie im Bereich \u00abErbringen von IT-Dienstleistungen\u00bb. Das Management der Firma IncaGold GmbH besteht aus %s Personen. Gegr\u00fcndet wurde die Firma am 09.03.1998. Alle Anpassungen am Handelsregistereintrag finden Sie unter Meldungen. Die letzte Anpassung erfolgte am 14.08.2009. Die Firma ist im Handelsregister ZH mit der UID CHE-104.259.394 eingetragen. Eingetragen ist die Frma auf James Thomas Holmes. 1998 wurde sie offiziell von Pamela Holmes gegr\u00fcndet. Richard M. Holmes war ab 20.09.2000 als alleiniger Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer eingetragen. Am 24.02.2003 ist er offiziell wieder ausgeschieden. Seither ist James Thomas Holmes Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IncaGold GmbH in Uster. Und seit 04.04.2005 ist INCAGOLD PLC, in Lezayre (Isle of Man\/UK) stille Gesellschafterin. Domizil: Sonnenbergstrasse 71, 8610 Uster.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref11\">[11]<\/a> IncaGold Limited, formerly IncaGold plc. resided in the Isle of Man, in Castletown. According to Isle of Man Companies House it was incorporated on July 29, 2003. The company was dissolved on March 8, 2011.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-admin\/post.php?post=10027&amp;action=edit#_ftnref12\">[12]<\/a> Lolly Global Ltd. (2020), <a href=\"https:\/\/lolly.global\/\">https:\/\/lolly.global\/<\/a>, (05.08.2024).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Black Legend \u2013 ein schweizerisch-britischer Verleger f\u00fcr Computerspiele Von Beat Suter Der Video Game Publisher Black Legend wurde 1992 in der Schweiz von Richard M. Holmes gegr\u00fcndet. 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