{"id":3147,"date":"2011-09-02T10:25:32","date_gmt":"2011-09-02T09:25:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gamelab.ch\/?p=3147"},"modified":"2011-09-02T10:25:32","modified_gmt":"2011-09-02T09:25:32","slug":"schweizer-figurenspiele-eine-ausstellung-in-basel-am-figurenfestival","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gamelab.ch\/?p=3147","title":{"rendered":"Schweizer Figurenspiel: zwischen Figurentheater und Spiel &#8211; eine Ausstellung in Basel am Figurenfestival"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3139 alignleft\" title=\"Screen_Sequenz_1\" src=\"http:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/Screen_Sequenz_1-300x168.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" \/> Am\u00a0\u00a0<a href=\"http:\/\/www.figurentheaterfestival.ch\/\" target=\"_blank\">Figurenfilmfestival<\/a> in Basel vom 9.-11.September\u00a0gibt es eine Ausstellung, die sich mit dem Verh\u00e4ltnis von Figuren, Figurentheater und Spielen auseinandersetzt: &#8222;<em>Schweizer Figurenspiel: zwischen Figurentheater und Spiel&#8220;<\/em>. Dabei macht der Untertitel klar, um was es geht: <em>&#8222;Tauchen Sie ein in die Parallel-Welt der fig\u00fcrlichen elektronischen Spiele&#8220;<\/em><br \/>\n<em><!--more--><\/em><br \/>\nDie ausgestellten Spiele spannen den Bogen auf, wie mit Interaktion, Animation und Figuren im Rahmen der schweizerischen Spielproduktion umgegangen wird.<br \/>\n<strong>An F\u00e4den<\/strong><br \/>\nNahe am Figurentheater ist das Verh\u00e4ltnis beim Spiel &#8222;TETE A PIED&#8220; von Sarah\u00a0<a href=\"http:\/\/www.gamelab.ch\/?p=3125\" target=\"_blank\">Celebioglu\u00a0und Livio Lunin<\/a>. Hier \u00a0zieht man an F\u00e4den, um die Beine eines Riesenf\u00fcsse mit Schuhnummer 245 zu steuern, der auf dem Weg zu seiner Geliebten ist. Das Problem dabei, zwischen ihm und seiner Geliebten liegt ein kleines Dorf und so heisst es: Man ist besser auf leisen Sohlen unterwegs.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Bildschirmfoto 2011-09-02 um 01.10.50\" src=\"http:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2011-09-02-um-01.10.50-300x213.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"213\" \/><br \/>\n<strong>Figurenbauer<\/strong><br \/>\nBeim Spiel Mirage von Mario von Rickenbach wird man zum Figurenbauer. \u00a0Man beginnt mit einem Hut aus dem man einen Fuss ziehen kann und fortan ist man in der Lage zu schwimmen. Das ist aber erst der Anfang, denn alsbald findet man Augen, mit denen man besser sieht oder einen Mund mit dem man dann auch &#8222;fressen&#8220; kann. Dabei folgt das Spiel ganz dem Motto: Form follows Function.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3141\" style=\"border: 0px initial initial;\" title=\"mirage2\" src=\"http:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/mirage2-300x210.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"210\" \/><br \/>\n<strong>Figuren von Hand aqualleriert<\/strong><br \/>\nDass die Spielgrafik nicht immer nur elektronisch sein muss, zeigt das Spiel DAINAS HERBARIUM von Dario Hardmeier und Raffaele de Lauretis &#8211; hier ist alles von Hand aquarelliert. Hier trifft das Handwerk von Gamedesignern auf die Techniken des Figurentheaters.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2011-09-02-um-01.14.15.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Bildschirmfoto 2011-09-02 um 01.14.15\" src=\"http:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2011-09-02-um-01.14.15-300x263.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"263\" \/><\/a><br \/>\n<strong><br \/>\n<\/strong><br \/>\n<strong>Spielfiguren in Spielen<\/strong><br \/>\nDass Figuren in Spielen auch an F\u00e4den h\u00e4ngen (denen des Gamedesigners) ist eigentlich erst so richtig mit LittleBigPlanet klar geworden. Dass sie dabei jeweils anders an F\u00e4den baumeln, wird bei den n\u00e4chsten Spielen klar:<br \/>\n<strong>Ein Welt auf dem Kopf<\/strong><br \/>\nIm Adventurespiel &#8222;JOURNEY OF A ROACH&#8220; von Mischa Geiser\u00a0und Binan Woll\u00a0geht es durch ein Labyrinth. Dabei k\u00f6nnen die Figuren \u00fcberall rumkrabbeln und schon bald steht die Welt Kopf. Aber nicht nur, dass auch die Welt der Roaches ist nicht mehr, was sie einmal war.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/Screen_Game_04.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3140\" style=\"border: 0px initial initial;\" title=\"Screen_Game_04\" src=\"http:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/Screen_Game_04-300x168.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/a><br \/>\nRotieren steht auch im Vordergrund des iPhone\/iPad-Spiel YNTH von <a href=\"http:\/\/www.krabl.com\/krabl\/ynth.html\" target=\"_blank\">krabl.com<\/a>. Hier geht es durch kippende Kisten und andere f\u00fcr einen K\u00e4fer gef\u00e4hrliche Gegenst\u00e4nde.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3145 alignnone\" style=\"border: 0px initial initial;\" title=\"mzl.luololvg.320x480-75\" src=\"http:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/mzl.luololvg.320x480-75-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><br \/>\n<strong>Abgest\u00fcrzte Figuren<\/strong><br \/>\nEinen Absturz hinter sich hat man auch im Spiel ROSWELL von Ralf Mauerhofer und Stefan Spieler, wenn es gilt, sein Raumschiff wieder flott zu kriegen. Dabei ist man &#8211; nicht ohne Ironie &#8211; auf ein Kaufhaus gest\u00fcrzt. Da die eigentlich Ausserirdischen aus Angst im Raumschiff bleiben, ist man mit dem Roboter unterwegs vorbei an Polizisten immer auf der Suche nach Ersatzteilen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/roswell.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-3138 alignnone\" title=\"roswell\" src=\"http:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/roswell-300x169.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" \/><\/a><br \/>\nIm Spiel HOLLOW GROUNDS von Jeremy Spillman st\u00fcrzt man sich zur Kartograhpierung durch die L\u00f6cher in Planeten.<br \/>\n<strong>Wenn man als Figur vom Himmel f\u00e4llt<\/strong><br \/>\nUnd zu guter Letzt f\u00e4llt man in Marc Grubers Arbeit fast endlos vom Himmel. Dabei kann man den Aufprall verhindern, indem man rechtzeitig reagiert und daf\u00fcr mit Kapriolen in der Luft und l\u00e4ngerem Fall belohnt wird.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/fly_high_screen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3142\" title=\"fly_high_screen\" src=\"http:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/fly_high_screen-300x221.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"221\" \/><\/a><br \/>\n<strong>Blick \u00fcber die Landesgrenzen hinaus<\/strong><br \/>\nWer sich dabei fragt, wie diese Spiele im Verh\u00e4ltnis zur internationalen Szene stehen, kann sich den Film &#8211; ebenfalls zug\u00e4nglich in der Ausstellung &#8211; ANGESPIELT (von Florian Faller und Ren\u00e9 Bauer) ansehen: \u00a0<a href=\"http:\/\/vimeo.com\/24877512\" target=\"_blank\">http:\/\/vimeo.com\/24877512<\/a><br \/>\nDie Ausstellung ist jeweils ab 14.00 offen und es sind immer einige Gamedesigner der Spiele anwesend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am\u00a0\u00a0Figurenfilmfestival in Basel vom 9.-11.September\u00a0gibt es eine Ausstellung, die sich mit dem Verh\u00e4ltnis von Figuren, Figurentheater und Spielen auseinandersetzt: &#8222;Schweizer Figurenspiel: zwischen Figurentheater und Spiel&#8220;. 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