{"id":9319,"date":"2024-03-15T13:50:18","date_gmt":"2024-03-15T13:50:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gamelab.ch\/?p=9319"},"modified":"2024-03-15T13:59:18","modified_gmt":"2024-03-15T13:59:18","slug":"8bit-games-ein-medium-ohne-begruendungsprobleme-ohne-grosse-ansprueche-und-sehr-anpassungsfaehig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gamelab.ch\/?p=9319","title":{"rendered":"8Bit-Games &#8211; ein Medium ohne Begr\u00fcndungsprobleme, ohne grosse Anspr\u00fcche und sehr anpassungsf\u00e4hig"},"content":{"rendered":"\n<p id=\"block-98921877-27f9-495b-af35-3c50d5742d6b\">Warum sind Games die ideale Software, die ideale Anwendung f\u00fcr Computer? Gerade in der Anfangszeit der (Home-)Computer. Eine fundamentale Frage.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-9562dabf-c475-40b4-acfd-a16f6bd527d9\">Grossrechner &#8211; Teil einer Industrie<\/h2>\n\n\n\n<p id=\"block-3f636cc8-238d-4af5-b579-81ad9fa3c018\">Am Anfang des Computers zu Hause geht es oft um die Frage, was soll man mit diesen Computern tun? Bei Grossrechnern ist das l\u00e4ngst klar, sie haben Anwendungsgebiete, die erweitert wurden und jede Art von M\u00f6glichkeiten die Daten weiter zu nutzen etwa zu Drucken, Netzwerke um sie gemeinsam auszutauschen, es gibt sogar die M\u00f6glichkeit an gemeinsamen Daten zu arbeiten. Sie waren letztlich angeschlossen an ihre inudstrielle Umwelt und integriert in Arbeitsprozesse. Nicht dass diese Integration einfach war. Aber es gab sie zumindest.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-f964d66a-cd3a-4079-b532-06956ed08dd3\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/IBM_704_mainframe.gif\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist IBM_704_mainframe.gif\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-d02e9f23-9aba-47cd-a595-bcebfb9acff5\">Kleinrechner &#8211; Was soll man damit?<\/h2>\n\n\n\n<p id=\"block-b1fb53e1-40ae-45b5-8eed-733e952edb7f\">Der ZX81 und co wird per default nicht mit einem Speichermedium geschweige (man sollte den vorhandenen? Kasettenrekorder nutzen) denn mit einem Drucker geliefert. Meist auch ohne Ausgabemedium: Hier musste der Fernseher ran. Das heisst &#8211; und Guggerli macht darauf aufmerksam &#8211; es war unklar f\u00fcr was man diese Home-Computer nutzen sollte.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\">\n<p id=\"block-21a2d420-3730-4ed7-a8eb-5084c08e6b0a\">Eine Bewertung von Jim Warren kam zum Schluss, dass herk\u00f6mmliche Gesch\u00e4fts- und Industrieanwendungen nicht in Frage kommen. Eventuell seien m\u00f6gliche Anwendungen Spiele, Gruppenspiele und&nbsp;<em>\u201eSpiele h\u00e4tten ja auch einen erzieherischen Wert\u201c<\/em>&nbsp;(S.163).&nbsp;<em>\u201eZudem k\u00f6nnten Musik- und Radioanwendungen an Bedeutung zunehmen. Unter Umst\u00e4nden gebe es ein gewisses Interesse an Textverarbeitung. Aber ohne guten Drucker \u2026 \u201c (S.163)<\/em><\/p>\n<cite><em>https:\/\/www.gamelab.ch\/?p=7015&amp;page=2<\/em><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-db578898-74bf-4688-b15b-4a31bff13e16\">Vor dem Basic-Prompt sitzen &#8211; was nun?<\/h2>\n\n\n\n<p id=\"block-f93f34f9-6d8b-4c1f-8a70-22392d0c8270\">Und das ist letztlich eine wichtige Frage. Und die ist heute noch so: Startet man einen Computer der 8bit Generation auf, stellt man sich die Frage: &#8222;OK und was nun?&#8220;. Der Computer ist ein offenes System &#8211; anders als die Console &#8211; wo klar ist, wof\u00fcr sie da ist. Der Computer &#8218;wartet&#8216; also auf Input, auf T\u00e4tigkeit. Der blinkende Cursor ist der Avatar und das implizite &#8222;Mach mal was!&#8220; Aber was? Was kann man* \u00fcberhaupt tun?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-93c07bcc-84fe-4566-88d2-bec306015521\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/C64_startup_animiert.gif\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist C64_startup_animiert.gif\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-9b4c0554-173f-4fff-9684-8521f7409198\">Dann nutzt man meist das vorhandene Basic und macht das einfachste Spiel \u00fcberhaupt. Man tippt &#8222;10 print &#8218;hello&#8216; 20 goto 10&#8220; und run. Und fertig ist das einfachste Spiel. Das Motivationsdesign: Es l\u00e4uft was auf dem Computer und zwar endlos und zeigt. Aha. Dann kann man weitergehen. Es ist besch\u00e4ftigt. Der Computer, bekommt das wof\u00fcr er entworfen wurde: Der Rechenknecht kann Dinge ausf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-373fda0e-4b0f-452a-ac0d-338348436840\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/1VXQcyjKSJ3-53TV-kZ43Cw.png\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist 1VXQcyjKSJ3-53TV-kZ43Cw.png\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-000abaea-ac30-49aa-87e1-4322c3d68b98\">Verschiedene (Computer-)Systeme (und dieser Begriff bringt es auf den Punkt)<\/h2>\n\n\n\n<p id=\"block-b555dc91-acde-48f1-9b0a-527c395c42ad\">Aber mehr ist schwierig. Denn dahinter kommen die Eigent\u00fcmlichkeiten jedes Homecomputer-\u00d6kosystem als Aufschreibesystem zum Tragen. Alles ist bei jedem 8bit-Computer anders. Die Homecomputer waren damals unter sich sehr inkompatibel. Selbst die Basics waren unterschiedlich (darum tippen auch alle grundlegensts Basic ein), auch wenn viele von Microsoft kamen (und man argumentieren k\u00f6nnte, das war das eigentliche Betriebssystem). Die Inkompatibilit\u00e4t war sowohl in der Hardware (und deren Abh\u00e4ngigkeit) wie in der Software begr\u00fcndet, ganz zu schweigen von den File-Formaten, die noch unstandartisierter waren. Nutzer* lebten also buchst\u00e4blich in verschiedenen Welten\/Systemen\/\u00d6kosystemen und auch Communities. Siehe etwa Grafikdateiformaten &#8211; da hatte fast jede Software ihren eigenen Standard, meist abgestimmt auf die Art der Grafik der Hardware und dessen Datenrepr\u00e4sentation.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-3dfc57db-ff51-497f-afd1-8e784d6358f1\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bildschirmfoto-2024-03-15-um-12.18.23-761x1024.png\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Bildschirmfoto-2024-03-15-um-12.18.23-761x1024.png\"\/><\/figure>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p id=\"block-0a93e53e-34dc-4376-8e33-9b367427076a\">Und was ist die Aufgabe, die es zu erledingen gilt? Am Vintage Computer Festival in Z\u00fcrich haben sie deswegen das System genutzt f\u00fcr die Ausstellung, dass man Tasks erledigen muss. Eine Art Challenge &#8211; ein Spiel: Versuche einen Text zu schreiben auf der LISA, eine Kuchengrafik herzustellen etc. Dies zeigt dann interessanterweise auch auf, was bei jedem System anders ist. <a href=\"https:\/\/vintagecomputerfestival.ch\/\">https:\/\/vintagecomputerfestival.ch<\/a> Meist ein Aha-Erlebnis.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-cdda9986-a5ae-4cd5-bd41-a7f2f3ca3a2e\">Games &#8211; die Anwendung ohne Fragen, Read-Only und anpassungsf\u00e4hig<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-e4229be5-d523-4ab7-be90-6ec60c1a74cc\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Monty_on_the_Run_Commodore_64_Gameplay_Screenshot.png\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Monty_on_the_Run_Commodore_64_Gameplay_Screenshot.png\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-d7595b56-2525-48e9-9b13-59c520f9326a\">Interessanterweise stellen sich viele dieser Fragen bei Games \u00fcberhaupt nicht. Games steht f\u00fcr die Art der Interaktion <strong>und<\/strong> den Inhalt. Ein Grund warum etwa GameDesign-Studieng\u00e4nge eher weniger auf externe Zusammenarbeit (anders als andere Designrichtungen) angewiesen sind, denn sie sind ein Hybrid aus Entertainment und Design in einem Fach. Und Games sind gen\u00fcgsam in Sachen Input (die wenigsten brauchen 26 Kn\u00f6pfe), Output und Vernetzung &#8211; nicht in Sachen interne technische M\u00f6glichkeiten. Denn letztlich sind die meisten Spiele Read-Only-Medien. Sind nicht so offen konzipiert wie etwa eine Textverarbeitung oder eine Kalkulationssoftware.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-8e71ef9a-abea-4469-b282-f4ea412a9d2e\">Sinn und Zweck: Entertainment<\/h2>\n\n\n\n<p id=\"block-214be37f-9b03-4d0c-a8c8-58aece33f2e4\">Sinn und Zwecke von Games ist f\u00fcr Konsumenten=Spieler* meist Unterhaltung. Die Motivation von Gamedevs* k\u00f6nnen anders sein (Interesse an Technik etwa, an Grafik etc). Um diesen Sinn bzw. diese Motivationsdesign zu sichern, braucht es eigentlich keine (im Minimum) sich ver\u00e4nderden Systeme sondern eher Systeme, die immer wieder Spass generieren und das sind mehrheitlich keine sich ver\u00e4ndernden Systeme.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Commodore 64 Commercials\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/nd_yiMhu1DM?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-874d0c72-b0a2-420f-b310-8a4a79be0843\">Es sind eher SpielSchematas, die immer wieder angewendet werden und deswegen garantierter Spass produzieren. Aus diesem Grund sind die meisten Spiele Read-Only oder anders gesagt: Interaktiv in einem gewissen Rahmen. Diesen erleben Spieler* dann als Freiheit, aber es ist eine Freiheit in einem K\u00e4fig, dem vorbestimmten Magic Circle im Allgemeinen. Diese &#8218;Verinnerlichung&#8216; zeigt sich auch im Begriff der Spielmechaniken &#8211; meist ein endloser Loop in sich selbst &#8211; der Gameloop. Spiele enden anders als die meisten Terminal-Programme nie. Das Einzige, was ewig l\u00e4uft auf Terminals neben Games sind Services(D\u00e4monen) wie Serversoftware in dieser Zeit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-5495c58a-3cb9-4c7f-b973-6cda88457861\">Neue eigene Welten &#8211; die Kolonisierung eines nicht existierenden Raums<\/h2>\n\n\n\n<p id=\"block-62c75a3e-6b2c-434d-a047-f25e0d5e1d7c\">Die meisten Spiele ersetzen auch keine existierenden Welten (mal abgesehen von den eher wenig komplexen Brettspielen jener Zeit). Sondern erschufen sich einen eigenen Platz, einen eigenen Raum. Um diesen mussten sich auch nicht k\u00e4mpfen. Der Raum kam mit ihnen, wurde mit ihnen dargestellt und verschwand danach auch wieder. Er ist nur f\u00fcr die Spieler* tempor\u00e4r vorhanden und damit kein Problem im Alltag. Im Fall des Computers ist das besonders deutlich: Spiele waren etwas Tempor\u00e4res, das den Computer nicht per se ver\u00e4nderte. Auch war dem Computer nicht anzusehen, ob er jetzt nur zum Spielen benutzt wurde. Wichtig auch als Ausrede. Und dies war anders als bei einer Console oder den Arcades.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"block-bf08fd18-57ff-457b-b784-1afb2bb7af16\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/M.U.L.E._Atari_8-bit_PAL_screenshot.png\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist M.U.L.E._Atari_8-bit_PAL_screenshot.png\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-287492bc-fe30-4276-be31-bc10b0c9299d\">Interaktion<\/h2>\n\n\n\n<p id=\"block-aac3bf24-a3ee-42fd-9363-aa61e511863f\">Die meisten Spiele der 8Bit Zeit haben auch sehr begrenzte Interaktionen. Man betrachte nur die Arcades. Das waren am Anfang ein paar Kn\u00f6pfe, dann ein Joystick und viel mehr &#8211; ausser bei Spezialarcades siehe Japan &#8211; ist da nie gewesen und das wurde weitertransportiert in die Consolen und die Umsetzungen in der Homecomputerzeit vgl. 8Bit\/16Bit-Computer-Joysticks 4 Richtungen, kombinierbar und ein Knopf! Dies sind relative bescheidene Interaktionsm\u00f6glichkeiten. (Da war interaktiv eigentlich schon HangMan und Co &#8211; dies klassische Computregames am Anfang noch komplizierter.)<br>Die Komplexit\u00e4t entstand danach in der Nutzung dieser einfachen Interaktionen wie Kn\u00f6pfe zu mehr Komplexit\u00e4t Ingame.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\" id=\"block-d3a8520e-c661-478f-ac68-055417492d33\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/research.swissdigitization.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bildschirmfoto-2024-03-15-um-14.44.02.png\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Bildschirmfoto-2024-03-15-um-14.44.02.png\" width=\"293\" height=\"397\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-a4d77ab2-a4a1-4dc4-a6fd-0e24ba59409a\">Speicherm\u00f6glichkeit &#8211; nicht (zwangsl\u00e4ufig) n\u00f6tig<\/h2>\n\n\n\n<p id=\"block-9c1bdeb7-d6c2-4d22-a8a0-d3268a71bed5\">Games &#8211; und das zeigen schon die Spezialisierungen wie die Arcade oder die Consolen &#8211; ben\u00f6tigen meist (zumindest in ihren ersten Wellen) keine Speicherm\u00f6glichkeiten. In Arcades etwa rennt man immer wieder gegen das &#8222;Spiel&#8220; an und immer von neuem. Das Spiel jener Zeit ben\u00f6tigt also nicht &#8211; auch nicht beim Spielen zus\u00e4tzlichen Raum auf dem Computern auf Kasetten oder Disks. All dies macht sie auch stabiler und weniger unsicher. Homecomputer Games entdecken nat\u00fcrlich bald auch die Speicherm\u00f6glichkeiten &#8211; das Paradebeispiel sind da die Adventures nicht per Zufall ihre grossen ersten Zeiten gerade in der Homecomputerzeit haben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-75aca6e4-fc6d-49f9-ab96-462b4ee0cd8e\">Printen &#8211; nicht n\u00f6tig<\/h2>\n\n\n\n<p id=\"block-6a288adb-8c88-4e74-a3e3-2cbc62d98c48\">Das Printen von Dingen ist in Games weitgehend nicht n\u00f6tig. Es gibt deswegen auch sehr wenige Consolen mit Printeranbindung (oder Games mit Printen als Mechanik), ausser denen die versuchten ins Lager der Homecomputer r\u00fcberzurutschen nach dem VideoGameCrash wie das Intellivision.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-9aaab6bd-3fc5-4e4b-80a5-16746e800cfe\">Netzwerkm\u00f6glichkeiten &#8211; nicht n\u00f6tig<\/h2>\n\n\n\n<p id=\"block-1c3f7517-2c50-46e8-8b91-56e12414da0c\">Die meisten Spiele &#8211; am Anfang &#8211; ben\u00f6tigten auch keine Netzwerkanbindungen. Es gab gar keine Notwendigkeit Daten hin und herzuschicken bzw. \u00fcber Systemgrenzen hinaus zu verschieben. Man* spielte in seinem System. Und meist auch noch alleine.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-36bb8b48-4192-4cbd-a771-9f902f5fb3fc\">Computer &#8211; der maximale M\u00f6glichkeitsraum<\/h2>\n\n\n\n<p id=\"block-ece8be09-976b-4e0f-b423-54860aa77d4b\">Spiele haben auch die Eigenheit, dass sie sich an Ressourcen\/Hardware anpassen und die Spiele entstehen, die m\u00f6glich sind mit diesem System. Sie entwickeln sich entlang von m\u00f6glichen Ressourcen und mit dem Computer als maximalen M\u00f6glicheitsraum. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bildschirmfoto-2024-03-15-um-14.56.11.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-9326\" width=\"459\" height=\"262\" srcset=\"https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bildschirmfoto-2024-03-15-um-14.56.11.png 978w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bildschirmfoto-2024-03-15-um-14.56.11-300x172.png 300w, https:\/\/www.gamelab.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Bildschirmfoto-2024-03-15-um-14.56.11-768x440.png 768w\" sizes=\"(max-width: 459px) 100vw, 459px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-ece8be09-976b-4e0f-b423-54860aa77d4b\">Angefangen bei den ASCII-Spielen wie HangMan bis zu komplexen scrollenden Games danach. Dabei sind die Grenzen nicht so fest, wie man denke w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Top 10 Commodore 64 2023 Released Games\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/UkjPoxsXygc?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-8dd97711-c92f-48a4-8a79-f3845046cf77\">Hier beginnt nat\u00fcrlich auch eine andere Spirale, die in der die Games eine Industrie immer weitertreiben (C64 als Console geplant, Amiga als Console geplant) und auch l\u00e4ngst das Augenmass verloren haben in Sachen Anforderungen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-8805090c-b9b4-498b-9494-60045c4578f8\">Games die ideale Software in der Programmierausbildung und das Metagame &#8222;ExpandTheBorder&#8220;<\/h2>\n\n\n\n<p id=\"block-9bd5abe3-a00f-44d6-b490-25b1720c2bd6\">Es ist deswegen auch kein Zufall (etwa wegen der Skalierbarkeit), dass Games von Hangman bis zum ShootEmUp immer schon eine Motivation waren im Bereich des Programmierunterrichts. Es braucht keine Zusatzmotivation. Wer eine Textverarbeitung (eine komplexe Angelegenheit) programmiert, macht eine Software mit der man dann, einen Task erledigen kann. Es ist also eine Entwicklung f\u00fcr das L\u00f6sen eines Problems.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-52852c2f-c695-4a27-8fdc-9da63da44d86\">Das ist bei Games radikal einfacher: Denn das Spiel ist die Challenge. Games programmieren ist also eine Challenge um Challenges zu schaffen, die noch selbst laufen und sich bewerten. Games bewegen sich letztlich radikal nur im digitalen Umfeld (Multimedia) und nutzen dies auch &#8218;maximal&#8216; aus (Interaktion und Multimedia). Dabei zeigte sich dann auch, dass es von Anfang an ein Meta-Spiel gab bei den Game- und auch Demoscene-Entwicklern: Wie kann man mehr rausholen, als die Hardware eigentlich kann. Und dabei waren die Entwickler ungemein erfolgreich von Scrolling auf PC-Compatibeln \u00fcber Atari ST bis zu sehr vielen Sprites auf dem Amiga. Das Metaspiel &#8222;ExpandTheBorder&#8220; in Aktion.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"SUPAPLEX - 200 MOVING OBJECTS ! - LEVEL 24\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/uP08rYWlnR8?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p id=\"block-888b93f0-99e0-4e91-83e9-028ff5267bef\">Alles Dinge die Einfliessen in das Zitat das ich nicht mehr finde von Ataris ExChef paraphrasiert: &#8222;Ich stelle meist GameDevs an, die kennen sich in allem aus&#8220;<br>\/\/ Todo: Finden des Zitats<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-670e32e9-a13c-4fc6-a44d-559d0738b458\">Und was nicht zu vergessen ist beim Spiel &#8222;EntwickleEinGame&#8220;: Bei Games macht selbst das Debuggen mehr Spass als beim Entwickeln etwa von Excel, denn das Compilat ist ein Game. Selbstverst\u00e4ndlich hasst irgendwann jeder Dev* das Testen. Denn es ist immer Dasselbe.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-217540eb-d44c-4c7e-986b-a79f58b2e8b6\">\ufeff<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum sind Games die ideale Software, die ideale Anwendung f\u00fcr Computer? Gerade in der Anfangszeit der (Home-)Computer. Eine fundamentale Frage. 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