Thomas Drehers Geschichte-der-Computerkunst – von der Kybernetik bis zu den Games

Wir leben bekanntlich in interessanten Zeiten – nicht weil sie so neu sind, sondern weil die Zeit immer schneller und schneller dreht ohne wirklich neuen Inhalt.
Und so ist es auch mit den Spielen: Es dreht sich immer schneller – nur, ob was neues drin ist? Wolfgang Walk kam deswegen letzthin zum Schluss: „Immer wieder neu lackierter Dreck“. Oder anders gesagt: Es ist nur die Oberfläche die sich ändert, der Stil, aber es sind nicht die Mechaniken. Diese Rezept sind meist allseits bekannt und nur ab und zu taucht etwas Neues auf. Auf der Oberfläche aber wird lackiert: Seit ein paar Jahren macht der neukreierte Stil „Retro“ die Runde (Hier wird nicht mit ausgewählten 16 Farben gepixelt!) und ist inzwischen fest in „Indie-Hand“. Eine ganze Generation holt sich Credibility im Gestern oder entdeckt zumindest die Selbstreferenzialität dieses „jungen“ Mediums. Jung?
Umso interessanter, wenn sich jemand die Mühe macht und mühsam die Geschichte der Games aufarbeitet und zwar von der Kybernetik her. Trocken am Anfang und dann auf der Beschleunigungsspur ins Heute zu unseren Games. Man kommt dabei an vielen bekannten „Gesichtern und Geschichten“ vorbei und entdeckt doch eine Welt, die einst auf Röhren lief und wo zuerst einmal strategisch Stäbchen aufgenommen wurden.
Alle Kapitel von Kybernetik bis Computerkunst:
asl.uni-muenchen.de/links/GCA_Index.html >
und wer direkt zum Endgegner springen will. Hier das Kapitel zu Games.
iasl.uni-muenchen.de/links/GCA-VII.1.html

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