Kybernetisches Lernen – Promentaboy

Analoges ELearning in Action. Der Promentaboy.

https://www.heise.de/hintergrund/Missing-Link-Die-Kybernetik-schlaegt-zurueck-4036974.html?seite=3&hg=4&hgi=2&hgf=false

Mehr zu „Lehrautomaten“ finden sich hier:

„Pädagogik ist daher im kybernetischen Sinne der Spieltheorie
zugeordnet. Die Aktualisierung der „kybernetischen Pädagogik“, die nicht
nur Lernmaschinen, sondern auch die Automatisierung der Lehre
(„Lehrmaschinen“) umfasst (diverse Apparate aus dem Nachlaß des
Paderborner Instituts für Kybernetik, etwa der Modellrechner),
geben zu dieser Frage den Anlaß.

Sie liegt im Wesen jener Automatentheorie, welche die nachrichtentechnische und informatische Grundlage der kybernetischen Pädagogik bildet. Laut Cram 1965 muß der Lehrautomat nicht nur Information anbieten, sondern auch eine Rückmeldung über die Richtigkeit der Antwort geben und dabei die individuelle Bearbeitung ermöglichen. Somit ist konsequenterweise bereits ein programmiertes Lehrbuch ein Lehrautomat, wie es dann in Form des Promentaboy als verzweigte Information zum Apparat fortentwickelt wurde. Leuchtkästen, in denen durch Herstellung der richtigen Steckverbindung ein Stromkreis geschlossen und eine Glühbirne zum Leuchten gebracht wird, bilden im Kern eine logische Maschine im Sinne von Peirce, ein operatives Diagramm“

Aus Wolfgang Ernst: SCHRIFTEN ZUR MEDIENARCHÄOLOGIE

Zu Lehrautomaten 1961 im Spiegel:
https://www.spiegel.de/kultur/der-tod-des-paukers-a-ccc5a94a-0002-0001-0000-000043365057

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