Das Spiel in Claude

SourceCode – Copy in Claude und spiel!
1. kreiere eine klasse GameObject
2. kreiere einen array mit 10 elementen dieser klasse
3. die Klasse GameObjekt hat ein property für x und eines für y als float
4. fülle jedem object in objects ein zufälliges x zu
5. zeig mir den array
6. zeichne alle object in gameobjects
7. füge jedem objekt eine property form hinzu. die formen sind Stern, Dreieck, Rechteck, Kreis
8. wenn ich auf ein gameobjekt drücke dann gib mir die form zurück und lösche das objekt
9. zeig mir nicht welches du gelöscht hast. bleib in der grafik.
10. füge einen zähler oben rechts an, der jede sekunde eins hochzählt. und zeige mir wenn ich alle objekte entfernt habe, wie viele sekunden ich hatte.
11. neu bewegen sich die dreiecke jede sekunde um 5 pixel in irgendeine richtung
Idee, Ausführung
Die Idee war simple und mit ChatGPT klappt es überhaupt nicht: Die AI als direkte VirtualMaschine zu benutzen, um ein einfaches Spiel herzustellen und zu spielen. Es war dabei nicht die Idee Code zu generieren, das etwas ausführt, sondern den Source-Code direkt als Spracheingabe zu machen, um danach das Spiel spielen zu können. Dabei ist Claude interessant – anders als ChatGPT kann man tatsächlich in Echtzeit Variablen eröffnen und verändern kann. Also man kann konkret darin programmieren wie mit einem Interpreter und nicht über den ‚dümlichen‘ Umweg (dafür brauchen wir keine AI) einer Programmiersprache gehen.
Hier ein erster Versuch. Dabei bin ich so vorgegangen, wie ich das als Developer so machen würde: Klasse erstellen, Verwaltung der Objekte in einem Array, eine Visualisierung schreiben, Verhalten und Interaktivität hinzufügen und am Ende kommt eine Vergleichskomponente hinzu – die Zeit.
Der Source-Code für das Deutsch-Programmier-Claude-Spiel findet sich oben. Also einfach in Claude einloggen, den Text eingeben und Spielen.
Artefacts – eine klassischere Herangehensweise
An dieser Stelle muss nachgetragen werden, dass Claude auch das noch experimentelle Tool Artifacts braucht. Hier ist quasi ein Canvas vorgegeben und es gibt schon einige vorfabrizierte Quizes, Spiele etc. Dabei geht es dann mehr um eine Auswahl als um konkretes „Programmieren“ eines Spiels in Claude. Aber funktioniert im Grunde ähnlich, wenn es aber auch auf Templates aufbaut. Neu ist hier, dass das Ergebnis oder das Quiz/Spiel in einem eigenen Frame gezeigt wird. Es ist dann nicht mehr Claude der Output sondern es wird getrennt zwischen Coding und Output. Das Artefakt kann dann auch heruntergeladen werden als Html-Template.

Gedenkminute für die ausgebeuteten Programmierer*
Und natürlich nun eine Gedenkminute einlegen für den grössten geistigen Diebstahl aller Zeiten – an Texten, Ideen und an SourceCode. Claude müsste 10’000 pro Monat kosten und alle Programmierer*, die irgendwas online haben, müssten entschädigt werden. Alles andere ist Ausbeutung!
Danksagung
Danksagung an alle, die je irgendwelchen Code online gestellt haben. Ihr habt hier mitgeschrieben. Danke an die Linguistik für die Entwicklung der Theorie hinter LLMs.